Alle Jahre wieder …

Jesuskind

ADVENT,
warten auf das Kind in der Krippe … warten auf Jesus.

Während dieser Wartezeit gibt es vieles zu tun, es wird geputzt, gebacken, dekoriert, geschmückt, damit am 24. Dezember das Fest der Geburt Christi, feierlich, im schönsten Glanz begangen werden kann. Das ist herrlich, alle freuen sich und machen die Herzen weit auf um diesem Kind darin Herberge zu geben.

Nun, ich habe das Gefühl, dass mit dem Verräumen der letzten Weihnachtsdekoration, auch dieses Kind wieder für ein ganzes Jahr lang aus den Herzen genommen wird, um es im nächsten Jahr wieder zu erwarten, um IHM wieder für ein paar Tage in den Herzen Herberge zu geben.

So wünsche ich mir, dass wir dieses Kind, den kleinen Jesus in unserem Herzen behalten um IHN dort groß werden zu lassen.

 

Mit lieben Grüßen und Wünschen für eine gute, gesegnete Nacht
Monika-Maria

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Die eigene Lebens-Geschichte anerkennen

Formen - 2015.06.01 14.43.54 - (KK2)

Was wäre ich ohne meine Geschichte?
Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen, prägenden Erlebnisse die ihn zu dieser Person gemacht haben der er jetzt im Moment ist. Ja, im Moment, denn in einer Stunde oder morgen kann die Geschichte schon wieder ganz anders aussehen. Und wird mit Sicherheit anders aussehen, wenn der Mensch bereit ist sich diesem Fluss der Erkenntnisse hinzugeben. Sich mit allem was war, mit allem was ist auseinander zu setzen ist wichtig, wertvoll und vor allem ist es heilsam. Das Leben zeigt uns ohnehin genau auf worauf wir unseren Blick, unsere Auf-MERK-samkeit richten sollten. Auf unterschiedlichste Arten zeigt uns das unser Leben auf. Schlimme Erlebnisse, schmerzhafte Prozesse, egal ob körperliche oder seelische Schmerzen, ebenso Krankheiten sollten nicht verdrängt oder wegignoriert werden. *Was will mir, dieses oder jenes sagen? Was ist für mich jetzt wichtig. Was ist die Erkenntnis aus genau diesem Erlebnis.* Nicht jedes Mal wenn etwas *an der Oberfläche auftaucht* bekommen wir umgehend die Antwort, umgehend die Erkenntnis dazu. Hin und wieder müssen wir auch Fragen in unser Herz legen, dort reifen lassen. Oder es ist schlicht und ergreifend der *richtige Zeitpunkt* dafür noch nicht da. Es kann gut sein, dass mensch zum gegebenen Augenblick noch nicht bereit ist es zu verstehen. Möglich, dass die Seele schon Bescheid weiß, aber der Verstand noch nicht verstehen kann. Auch das ist gut und richtig. Spirituelles Wachstum funktioniert eben nicht auf Befehl. Wichtig ist aber, das Herz zu öffnen, die Seele zu hegen, zu pflegen und wachsam sein für das, was geschieht, oder auch mitunter nicht geschieht, denn auch davon ist oft eine wertvolle Essenz zu erhalten.

Verdrängung, Ignoranz, nicht beachten von elementaren Ereignissen bringt auf Dauer nur Schaden, Kummer, Krankheit und Leid. Deshalb sollten wir wirklich und wahrhaftig hinsehen und bereit sein für dieses Wachstum. Auch wenn es oftmals weht tut. Dennoch:
Unserer Lebensgeschichte Beachtung zu schenken ist die beste Medizin die wir uns angedeihen lassen können.

***

Was wäre ich ohne …

Was wäre ich ohne meine Geschichte,
ich stünde da, in anderem Lichte;
sicherlich nicht so hell und klar,
weil lernen durfte ich Jahr um Jahr.

Die Liebe schien wohl mein Leben zu sein,
doch bald regierte nur mehr der Schein;
brachte sie Schmerzen oft und Bangen,
oftmals war mein Blick tränenverhangen.

Was wäre ich ohne meine Geschichte,
ich stünde da, in anderem Lichte;
sicherlich nicht so hell und klar,
weil lernen durfte ich Jahr um Jahr.

Das Leben durfte ich weiter geben,
solange ich bin will ich es hegen;
von Glück war mein Leben durchzogen,
immer wieder glätteten sich die Wogen.

Was wäre ich ohne meine Geschichte,
ich stünde da, in anderem Lichte;
sicherlich nicht so hell und klar,
weil lernen durfte ich Jahr um Jahr.

Will dankbar sein will mich erfreuen,
an dem was war und an dem Neuen;
die Seele will zum Lichte streben,
denn Segen liegt auf meinem Leben.

© Monika-Maria Ehliah Windtner
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… mit segensreichen Grüßen
und den allerbesten Wünschen

Monika-Maria